Abendglocken von Alexis Aar

Die Abendglocken klingen,
Vom Berge hallt's zurück.
Gieb auf dein nutzlos Ringen
Nach dem ersehnten Glück!
 
Verlaß die stolzen Gleise
Und wandle friedlich hin
In dem beschränkten Kreise
Nach deiner Brüder Sinn.
 
An Müh'n ist reich der Morgen,
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Doch ihre Nacht voll Ruh.
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Sie tragen Freud' und Sorgen
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Und fragen, wozu.
 
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Im Jubel nicht vermessen,
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In Leiden trostesreich
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Und über Nacht vergessen
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Sie Freud' und Harm zugleich.
 
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Die Abendglocken klingen,
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Vom Berge hallt's zurück.
19 
Gieb auf dein nutzlos Ringen
20 
Nach dem ersehnten Glück!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Abendglocken“

Autor
Alexis Aar
Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1853 - 1916
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Abendglocken“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Alexis Aar. Aar wurde im Jahr 1853 in Radeberg (bei Dresden) geboren. Im Zeitraum zwischen 1869 und 1916 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das 83 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Weitere Werke des Dichters Alexis Aar sind „Wilder Ritt“, „Herbstlied“ und „Der Pilger“. Zum Autor des Gedichtes „Abendglocken“ haben wir auf abi-pur.de weitere 10 Gedichte veröffentlicht.

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