Tanzlied von Paul Fleming

Laßt uns tanzen, laßt uns springen!
Denn die Sterne, gleich den Freiern,
prangen in den lichten Schleiern.
Was die lauten Zirkel klingen,
darnach tanzen sie am Himmel
mit unsäglichem Getümmel.
 
Laßt uns tanzen, laßt uns springen!
Denn der Wolken schneller Lauf
steht mit dunkelm Morgen auf.
10 
Ob sie gleich sind schwarz und trübe,
11 
dennoch tanzen sie mit Liebe
12 
nach der lauen Lüfte Singen.
 
13 
Laßt uns tanzen, laßt uns springen!
14 
Denn der bunten Blumen Schar,
15 
wenn auf ihr betautes Haar
16 
die verliebten Weste dringen,
17 
geben einen lieben Schein,
18 
gleich als solltens Tänze sein.
 
19 
Laßt uns tanzen, laßt uns springen!
20 
Laßt usn laufen für und für!
21 
Denn durch Tanzen lernen wir
22 
eine Kunst von schönen Dingen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Tanzlied“

Autor
Paul Fleming
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
22
Anzahl Wörter
114
Entstehungsjahr
1609 - 1640
Epoche
Barock

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Tanzlied“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Paul Fleming. Geboren wurde Fleming im Jahr 1609 in Hartenstein (Sachsen). Das Gedicht ist in der Zeit von 1625 bis 1640 entstanden. Das Gedicht lässt sich anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Barock zuordnen. Fleming ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 22 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 114 Worte. Die Gedichte „Ein getreues Herz zu wissen“, „In allen meinen Thaten“ und „Tugend ist mein Leben“ sind weitere Werke des Autors Paul Fleming. Zum Autor des Gedichtes „Tanzlied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 366 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Paul Fleming (Infos zum Autor)

Zum Autor Paul Fleming sind auf abi-pur.de 366 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.