Dahin von Hermann Ludwig Allmers

Manch schöne Stunde schlug mir einst,
Ich höre den Klang noch heut,
Der summt und schauert durch mein Gemüth,
Wie verhallendes Glockengeläute.
 
Und manchen Trost und manchen Traum
Hab' ich zu Grabe getragen;
Ein großer Friedhof ward davon,
Ich sehe die Male ragen.
 
Nun tret' ich still von Mal zu Mal
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Und sinne, was es bedeute,
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Im Herzen tief vom verlornen Glück
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Das verhallende Glockengeläute.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Dahin“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
65
Entstehungsjahr
1821 - 1902
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Dahin“ ist Hermann Ludwig Allmers. Allmers wurde im Jahr 1821 in Rechtenfleth (Niedersachsen) geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1837 bis 1902 entstanden. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz, Realismus, Naturalismus oder Moderne kann aufgrund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 65 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Hermann Ludwig Allmers sind „Feldeinsamkeit“, „Im Colosseum“ und „Strandlust“. Zum Autor des Gedichtes „Dahin“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 14 Gedichte vor.

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