Zweifelhafter Fall von Heinrich Seidel

Mein Freund schreibt in dem Briefe mir:
"Dein Liebchen grüsst dich herzlich,
Und, dass du gar so fern von ihr,
Empfindet sie gar schmerzlich."
 
Ei, sieh einmal - das arme Kind:
Nun ja, das ist nichts Neues
Wie nun einmal die Blonden sind
Sie haben so was Getreues.
 
Doch ist sie's auch? - Es kann ja sein,
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Dass die Braune Grüsse mir sende,
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Oder, beim Himmel! da fällt mir ein
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Wohl gar die Schwarze am Ende.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Zweifelhafter Fall“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1842 - 1906
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Seidel ist der Autor des Gedichtes „Zweifelhafter Fall“. Seidel wurde im Jahr 1842 in Perlin (Mecklenburg-Schwerin) geboren. In der Zeit von 1858 bis 1906 ist das Gedicht entstanden. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Realismus, Naturalismus oder Moderne kann aufgrund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das 76 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Heinrich Seidel sind „Die Musik der armen Leute“, „Der Zug des Todes“ und „Der Tod Moltkes“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Zweifelhafter Fall“ weitere 216 Gedichte vor.

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