Mittag von Paul Barsch

Kein Ton, kein Hauch. Das Bergtal ruht
In greller Mittagssonnenglut.
 
Und Gras und Blumen, Strauch und Baum
Umfängt es wie ein tiefer Traum.
 
Da plötzlich aus dem Blumenflor
Blitzt jäh ein Schlangenhaupt empor.
 
Es starrt zur Ferne unbewegt,
Als hätt sich's leise dort geregt.
 
Nur Täuschung war's. Die Schlange neigt
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Sich still zurück, der Mittag schweigt.
 
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Wie Traum liegt's auf dem Blumenflor,
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Und Frieden ist es, wie zuvor.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Mittag“

Autor
Paul Barsch
Anzahl Strophen
6
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
1860 - 1931
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Mittag“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Paul Barsch. Geboren wurde Barsch im Jahr 1860 in Jasienica Dolna (Niederhermsdorf), Schlesien. Im Zeitraum zwischen 1876 und 1931 ist das Gedicht entstanden. Aufgrund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus oder Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche prüfe bitte die Richtigkeit der Zuordnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das vorliegende Gedicht umfasst 68 Wörter. Es baut sich aus 6 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Paul Barsch ist auch der Autor für Gedichte wie „Neid“ und „Der alte Friedhof“. Zum Autor des Gedichtes „Mittag“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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