Neid von Paul Barsch

Still hockt vor seiner Schwelle
Ein müder Bauersmann,
Ein wandernder Geselle
Blickt ihn neidisch an.
 
?Ach, wer's doch auch so hätte!"
Er denkt es wehmutvoll,
?Noch winkt mir keine Stätte,
Wo ich heut rasten soll."
 
Der Bauer in seinem Grolle
10 
Sinnt: ?Schlecht ist das bestellt.
11 
Ich quäl mich an der Scholle,
12 
Der Lump besitzt die Welt!"
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Neid“

Autor
Paul Barsch
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
56
Entstehungsjahr
1860 - 1931
Epoche
Realismus,
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Paul Barsch ist der Autor des Gedichtes „Neid“. Im Jahr 1860 wurde Barsch in Jasienica Dolna (Niederhermsdorf), Schlesien geboren. Zwischen den Jahren 1876 und 1931 ist das Gedicht entstanden. Das Gedicht lässt sich anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Realismus, Naturalismus, Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus oder Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zuordnen. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 56 Worte. Paul Barsch ist auch der Autor für Gedichte wie „Mittag“ und „Der alte Friedhof“. Zum Autor des Gedichtes „Neid“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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