Volksweise von Ludwig Anzengruber

Was ist mit dem Leben
Doch für 'ne arge Not,
Muß leiden und muß sterben
Zuletzt den bittern Tod.
 
Kam ich doch auf die Erden
Ganz ohne Wunsch und Will'
Ich weiß es nicht von wannen,
Und kenn' nicht Zweck noch Ziel.
 
Es tritt die bunten Auen
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Nur einmal unser Fuß,
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Für kurze Zeit nur tauschen
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Wir Händedruck und Gruß.
 
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Und was uns auch von Freuden
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Und Leiden zugewandt,
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Das mehret und das mindert
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Sich unter Menschenhand.
 
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Drum lasset uns in Freundschaft
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Einander recht verstehn
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Die kurze Strecke Weges,
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Die wir zusammengehn!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Volksweise“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
92
Entstehungsjahr
1839 - 1889
Epoche
Realismus,
Naturalismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Volksweise“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Ludwig Anzengruber. Im Jahr 1839 wurde Anzengruber in Wien geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1855 und 1889. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Realismus oder Naturalismus zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das 92 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen. Zum Autor des Gedichtes „Volksweise“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor.

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