Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte von Gabriele von Baumberg

Als Luise die Briefe ihres ungetreuen
Liebhabers verbrannte
 
Erzeugt von heißer Phantasie,
In einer schwärmerischen Stunde
Zur Welt Gebrachte, geht zugrunde,
Ihr Kinder der Melancholie!
 
Ihr danket Flammen euer Sein,
Ich geb euch nun den Flammen wieder,
Und all die schwärmerischen Lieder,
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Denn ach! er sang nicht mir allein!
 
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Ihr brennet nun, und bald, ihr Lieben,
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Ist keine Spur von euch mehr hier.
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Doch ach! der Mann, der euch geschrieben,
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Brennt lange noch vielleicht in mir.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1768 - 1839
Epoche
Aufklärung,
Empfindsamkeit,
Sturm & Drang

Gedicht-Analyse

Die Autorin des Gedichtes „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“ ist Gabriele von Baumberg. Geboren wurde Baumberg im Jahr 1768 in Wien. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1784 und 1839. Das Gedicht lässt sich anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her den Epochen Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm & Drang, Klassik, Romantik, Biedermeier oder Junges Deutschland & Vormärz zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das vorliegende Gedicht umfasst 76 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Die Dichterin Gabriele von Baumberg ist auch die Autorin für Gedichte wie „Glückwunsch an einen Freund zum Neujahrstage“, „Selbstgespräch“ und „Als ein süßes Herrchen seinen Hut“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“ keine weiteren Gedichte vor.

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