Die Stadt lebt von Gerrit Engelke

Um die Großstadt sinkt die Welt in Schlaf.
Felder gilben, Wälder ächzen überall.
Wie Blätter fallen draußen alle Tage,
Vom Zeitwind weggeweht.
 
Die Stadt weiß nichts vom bunten Aufschrei der Natur,
Vom letzten aufgepeitschten Blätterwirbel,
Die Stadt hört nicht von Berg und Stoppelflur
Den trauergroßen, herben Schlafgesang.
 
Ob Ebene und Wald in welkes Sterben fallen,
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Ob draußen tost Vergänglichkeit,
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Im Stadtberg brüllen Straßen, Hämmer hallen:
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Die Lärmstadt dampft in Unrast ohne Zeit.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Die Stadt lebt“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
1890 - 1918
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Gerrit Engelke ist der Autor des Gedichtes „Die Stadt lebt“. Der Autor Gerrit Engelke wurde 1890 in Hannover geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1906 und 1918. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Der Schriftsteller Engelke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 72 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Der Dichter Gerrit Engelke ist auch der Autor für Gedichte wie „Katzen“, „Mensch zu Mensch“ und „Ein herbstlich Lied für zweie“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Stadt lebt“ weitere 14 Gedichte vor.

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