Die elektronische Zylindergravur

Schlagwörter:
Referat, Hausaufgabe, Die elektronische Zylindergravur
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Beschreibung / Inhalt
Das Dokument beschäftigt sich mit verschiedenen Gravurtechniken im Tiefdruck, insbesondere der elektronischen Gravur, dem Offset-Tiefdruck-Konversionsverfahren, der Elektronenstrahlengravur und der Lasergravur. Es werden Vor- und Nachteile der jeweiligen Verfahren aufgezeigt und zukünftige Entwicklungen im Bereich der Tiefdrucktechnologie diskutiert. Die elektronische Gravur hat sich trotz ihrer Verbesserung in der Tiefdruckbranche nicht durchgesetzt, da sie mit einigen Nachteilen behaftet ist, wie der begrenzten Gravurtiefe und der Verringerung der Tonabstufungen. Das Offset-Tiefdruck-Konversionsverfahren ermöglicht die Umwandlung von Offset-Rasterlithos in Tiefdruckformen, hat jedoch auch eine Qualitätsverminderung zur Folge. Die Elektronenstrahlengravur und Lasergravur sind vielversprechende Technologien mit verbesserter Qualität und Effizienz, bei denen jedoch noch Herausforderungen zu überwinden sind. Die Dokumentbeschreibung schließt mit einem Ausblick auf künftige Entwicklungen und Tendenzen im Tiefdruck wie der Optimierung der Kopie- und Übertragungstechnik und der Verwendung von EBV-Systemen für Vorarbeiten.
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Auszug aus Referat
Die elektronische Zylindergravur Elektronische Gravur: Im Jahre 1966 brachte die Firma Hell in Kiel die erste elektronisch gesteuerte Gravirmaschine für den Illustrationstiefdruck auf den Markt, wobei ein Diamantenstichel verschieden große Pyramiden in verschieden große Tiefen graviert. Die Gravuridee und technik brachten im Vergleich zu den bisherigen Formherstellungsmöglichkeiten Klarheit und Einfachheit des Fertigungsablaufes bei der Herstellung von Tiefdruckformen. Die gesamte Tiefdruckbranche erhoffte sich von diesem Verfahren die Ablösung der bisherigen Methoden. Die großen Hoffnungen und Erwartungen, die anfangs in die Gravur gesetzt wurden, haben sich leider bis heute nicht erfüllt. Das Verfahren ist als alles umfassende Produktionsmöglichkeit von Beginn an mit Nachteilen behaftet gewesen. Dies betrifft insbesondere die fehlende Rasterwinkelung und das erheblich verringerte Volumen einer gravierten Pyramide gegenüber dem Volumen eines geätzten Rasternäpfchens. Die Gravurtiefen sind begrenzt, wodurch auch die sichtbaren Halbtonstufen auf etwa sieben Stufen verringert sind, gegenüber mindestens zwölf Stufen einer konventionellen ätzung. Das führt zu einer Tonwertminderung, besonders mit der Addition der Lichtstufen zu den Mitteltönen, und bringt im Fortdruck schwankende Farbüberflutung im Bereich der Töne. Dazu kommt die sogenannte Farbdrift, in der ZB im 30- bis 40 igen Bereich Rasterpunkte bei Passerverschiebungen sich abdecken oder frei stellen. Ausgezeichnet ...
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Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
1817
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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