Geschichtsrundgang - Osnabrück

Schlagwörter:
Referat, Hausaufgabe, Geschichtsrundgang - Osnabrück
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Beschreibung / Inhalt
Das Dokument beschreibt einen Geschichtsrundgang in Osnabrück, bei dem verschiedene Stationen besucht werden. Dabei werden Themen wie die Judenverfolgung und Verbrechen der Nationalsozialisten angesprochen, aber auch Persönlichkeiten wie der jüdische Maler Felix Nussbaum und der Schriftsteller Erich Maria Remarque werden erwähnt.

Eine besondere Rolle spielt der Neumarkt, der in der Zeit des Nationalsozialismus in Adolf-Hitler-Platz umbenannt wurde. Dies zeigt, dass Osnabrück sich bereits frühzeitig mit dem neuen Staat identifizierte. Auch das Gericht spielte eine wichtige Rolle bei der Anwendung nationalsozialistischer Gesetze und der Überwachung ihrer Einhaltung. Verhaftungen konnten oft ohne Gerichtsurteil vorgenommen werden. Die Felix-Nussbaum-Villa an der Schloßstraße wurde unter dem Kaufmann Philipp Nussbaum erbaut, der später mit seiner Frau nach Köln floh. Die Villa wurde arisiert und die Familie Nussbaum wurde nach Auschwitz deportiert.

Der Schloßkeller war ein Ort der Inhaftierung und Folter durch die Gestapo in Osnabrück, insbesondere bei der „Reichskristallnacht“. Das ehemalige städtische Gesundheitsamt spielte eine entscheidende Rolle bei der Verfolgung und Ermordung von Osnabrücker Sinti. Etwa 90 % der deutschen Sinti und Roma kamen in Konzentrationslagern um. Erich Maria Remarque, geboren als Erich Paul Remark, war ein bekannter Schriftsteller aus Osnabrück und sein Wohnhaus stand in der Hakenstraße. Das Dokument endet mit der Erwähnung des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises, den die Stadt für literarische, journalistische oder wissenschaftliche Arbeiten zum Thema „Innerer und äußerer Frieden“ vergibt.
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Auszug aus Referat
Geschichtsrundgang Osnabrück Station Gebäude Sehenswürdigkeit 1 Der Neumarkt 2 Das Gericht 3 Felix Nussbaum - Villa 4 Das Schloß Gestapo - Keller 5 Das ehemalige Gesundheitsamt 6 Das Wohnhaus der Familie Remarque 7 Die Judenhäuser 8 Das Rathaus 9 Die Stadtwaage 10 Der Dom (Zerstörung Osnabrücks durch Luftangriffe) 11 Das Theater Bilanz des Schreckens in Osnabrück vom 20.06.19942 Zerstörung Arbeitslager In den öden Fensterhöhlen wohnt das Grauen Der Neumarkt Der Neumarkt war und ist jetzt noch ein zentraler Versammlungsplatz und Verkehrsknotenpunkt. Am Abend des 5.3.1933, dem Tag der Reichstagswahl, verbrannten die Nationalsozialisten Fahnen und Symbole von KPD und SPD. Auf Beschluß des Bürgervorsteherkollegs vom 30.3.1933 wurde er in Adolf Hitler Platz umbenannt. Die Namensänderung dieses wichtigen Platzes dokumentiert, ebenso wie die wenig später beschlossene Ehrenbürgerschaft für Hitler, daß sich das offizielle Osnabrück bereits zu diesem frühen Zeitpunkt mit dem neuen Staat identifizierte und dies auch nach außen hin zeigen wollte. Nach Kriegsende erhielt der Neumarkt seinen alten Namen zurück. Das Gericht Die Aufgabe der Gerichtsinstanzen war es, die Anwendung der nationalsozialistischen Gesetze und ihre Einhaltung zu überwachen. Dies betraf u.a. die Bestimmungen über die Entfernung von Juden und politisch subversiven Elementen aus dem Staatsdienst sowie das Berufsverbot für jüdische ärzte und Juristen. Auch die Nürnberger Gesetze zum Schutz des deutschen Volkes und der ...
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Autor:
Kategorie:
Sonstiges
Anzahl Wörter:
3809
Art:
Referat
Sprache:
Deutsch
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